UUIDs verwenden

Da seit gestern eine Festplatte Probleme hat beim Systemstart hochzukommen (warum auch immer, die letzten 3 Wochen lief sie einwandfrei) und mir so sämtliche Mountpoints durcheinander gekommen sind, bin ich nun dazu übergegangen, UUIDs anstelle der Partitionsnummern zu verwenden. Dazu muss in der /etc/fstab lediglich anstelle von z.B. /dev/sd.. ein UUID= gefolgt von der jeweiligen, über ls -al /dev/disk/by-uuid ermittelten ID gesetzt werden.

Die IDs erscheinen möglicherweise in 2 verschiedenen Längen:

NTFS: 6220109320107071
Linux: 707fec45-b39b-4905-88b0-da454e9bf91d

In der /etc/fstab u.a.:
UUID=6220109320107071 /mnt/winf ntfs-3g auto,noatime 0 0

Über Google finden sich auch einige Vorschläge diese als Kernel-Option in der Form root=UUID=... anzugeben, allerdings ist dies kein Standard-Feature des Kernels und erfordert eine Ergänzung per initrd. Letztlich ist das aber eh in den meisten Fällen Schwachsinn, denn wenn eine Festplatte ihre Nummer wechselt, kann zumindest GRUB eh seine Stages nicht mehr finden und kommt gar nicht erst bis zum Kernel. 😉

Für Linux-Soft-RAIDs kann die Angabe der UUIDs bei den Mountpoints entfallen – im Superblock des RAIDs ist bereits eine “Preferred Minor”-Angabe enthalten, welche für die korrekte /dev/md-Nummer sorgen soll. Wenn ich mich nicht irre, werden die Linux-Soft-RAID-Devices übrigens auch standardmäßig über ihre UUID identifiziert.

Yahoo bleibt Yahoo

Im Heise Newsticker:


Microsoft zieht Übernahmeangebot für Yahoo! zurück

Nach einem drei Monate langen Tauziehen hat der Softwareriese Microsoft sein milliardenschweres Übernahmeangebot für den Internet-Konzern Yahoo! zurückgezogen. Beide Seiten konnten sich nicht auf einen Kaufpreis einigen. […]

[…] Auch eine mehrfach angedrohte feindliche Übernahme von Yahoo! gegen den Widerstand des Managements schloss Microsoft in der Absage nun definitiv aus.

[…]